COTOPAXI UND CHIMBORAZO PLUS AKKLIMATISIERUNG
(Guagua Pichincha, Ruminahui, Cotopaxi und Chimborazo)
(8 Tage)


Ruco-Pichincha

Die meisten Flüge landen in Quito am späten Nachmittag. Sie werden am
Flughafen von einem EAI Mitarbeiter in Empfang genommen und zu Ihrem Hotel
gebracht.

Nutzen Sie den Tag, um sich von den Anstrengungen der Reise zu erholen und
kommen Sie in das EAI Büro, um Ihre Ausrüstung auf Vollständigkeit und
Funktionstüchtigkeit zu überprüfen. Wir werden Ihnen auch detaillierte
Informationen über das Reiseprogramm der nächsten acht Tage geben. Sie haben
Zeit letzte Einkäufe zu tätigen.


01. Tag: Unsere erste Besteigung machen wir auf den aktiven Vulkan Guagua
Pichincha 4794m, der sich über der Stadt Quito erhebt. Diese erste
Besteigung gibt jedem Teilnehmer die Möglichkeit zu testen, wie er in der
Höhen zurechtkommt, und hilft unserem Körper sich langsam an die Höhe zu
gewöhnen. Es bleibt genügend Zeit die schöne Aussicht zu geniessen und Fotos
zu machen.
Mittags Rückfahrt nach Quito.


02. Tag: Abfahrt in Quito um 10.00 Uhr in Richtung Süden durch das Tal der
Vulkane auf der Panamerica. Nach einer anderthalbstündigen Fahrt erreichen
wir den Cotopaxi National Park und fahren durch einen dichten Pinienwald,
der hier schon vor vielen Jahren angepflanzt wurde. Nach einer weiteren
Stunde Fahrt erreichen wir unseren ersten Campingplatz, der direkt an der
wunderschönen Lagune Limpiopungo liegt. Nachdem wir gegessen haben und
unsere Zelte aufgebaut sind, werden wir eine ein- bis zweistündige Wanderung
zum Fuße des Vulkans Rumiñahui unternehmen. Abendessen und Übernachtung auf
3800m.


03. Tag: Wir stehen früh auf und frühstücken um 6.30 Uhr. Aufbruch um 7.00
Uhr zum Hauptgipfel des Vulkans Rumiñahui. Der Wanderweg ist sehr
abwechslungsreich und führt uns durch die andentypische Vegetationszone
„Paramo“ und hinauf auf einen kleinen Grad. Nach vier- bis fünf Stunden
erreichen wir den 4631m hohen Gipfel. Mittagessen und Rückkehr zum Camp, wo
wir uns für das große Abenteuer der nächsten Tage rüsten!

Cotopaxi National Park Camping

04. Tag: Frühstück um 8.00 Uhr und Abbau der Zelte. Wir fahren mit dem Auto
bis zum Ende der Straße auf ca. 4203m. Von hier wandern wir 45 Minuten mit
vollem Gepäck bis zur Hütte (Refugio José F. Ribas), welche sich auf der
Flanke des Cotopaxi auf 4800m befindet. Sobald wir die Hütte erreicht haben,
stärken wir uns mit einem heissen Tee bevor wir auf dem Gletscher ein
technisches Training durchführen und uns mit der Ausrüstung vertraut machen.
Abendessen gibt es am späten Nachmittag und wir gehen früh ins Bett (ca.
18.30 Uhr).


05. Tag: Aufstehen um Mitternacht. Frühstück und Überprüfung der Ausrüstung.
Aufbruch um 1.00 Uhr. Der Weg führt uns über einen steilen Hang zum
Gletscherrand. Während dem stetigen Anstieg auf dem Gletscherfeld gilt es
Eisrampen von 30 und 35 Grad Steigung zu überwinden. Von hier aus sehen wir
ins Tal und beobachten einen wunderschönen Sonnenaufgang. Das prächtige
Farbenspiel der ersten Sonnenstrahlen wird für uns zu einem unvergesslichen
Erlebnis. Unser Weg führt unterhalb des Felsmassivs (ca.120m breit)
Yanasacha entlang. Der Quichua Name Yanasacha beschreibt das Felsmassiv als
eine schwarze Wand von eindrucksvoller Größe. Bei den Einheimischen war
dieser Weg unter dem Namen Mondroute bekannt. Ab hier geht es auf dem
Gletscher bei 35 bis 45 Grad Steigung dem Gipfel entgegen. Wenn wir das
steile Stück hinter uns gebracht haben, dauert es nur noch 15 Minuten bis
wir auf dem Gipfel des zweithöchsten Berg Ecuadors stehen, dem Vulkan
Cotopaxi 5897m. Die Besteigung dauert insgesamt ca. sieben Stunden. Rückkehr
zum Refugio gegen 9 oder 10 Uhr. Erholungspause und Fahrt nach La Ciénega,
einer wunderschön gelegenen Hacienda am Fuße des Cotopaxi.


06. Tag: Wir verlassen La Ciénega um 10.00 Uhr und fahren Richtung Süden
Ecuadors. Die fünfstündige Fahrt führt uns durch reizvolle,
landwirtschaftlich erschlossene Regionen, vorbei an Gebieten von
Einheimischen und durch zwei wichtige Städte Ecuadors, Latacunga und Ambato.
Zwischen 15.00 und 16.00 Uhr erreichen wir die erste Schutzhütte (Refugio
Hermanos Carrel) am Chimborazo, welche sich auf einer Höhe von 4800m
befindet. Hier verbringen wir einen rühigen Abend. Es wird zeitig zu Abend
gegessen und wir gehen ein weiteres Mal früh ins Bett, gegen 18.30 Uhr.


07. Tag: Frühstück um 8.00 Uhr. Dieser Tag wird zum Erholen und zum
Akklimatisieren für die bevorstehende Bergbesteigung in dieser extremen Höhe
genutzt. Den Tag beginnen wir mit einer Wanderung im nahegelegenen, felsigen
Gebiet. Nach zwei bis drei Stunden kehren wir zum Refugio Hermanos Carrel
zurück, um uns für die nächste Etappe zu stärken. Um die zweite Hütte
(Refugio E. Whymper) zu erreichen, gilt es noch 200 Höhenmeter zu
überwinden. Für diesen Aufstieg, mit vollem Rucksack, benötigen wir ca. 45
Minuten. Es wird zeitig zu Abend gegessen und wir gehen ein weiteres Mal
früh ins Bett, gegen 18.30 Uhr.

08. Tag: Mit 6310 m Höhe ist der Chimborazo der Riese unter den
ecuadorianischen Bergen. Mit seinen fünf Gipfeln, ist er der einzige 6000er
Ecuadors und gleichzeitig ein gigantisches Vulkannmassiv. Wir stehen um
Mittermacht auf, frühstücken und überprüfen unsere Ausrüstung auf
Funktionstüchtigkeit und Vollständigkeit. Um 1.00 Uhr verlassen wir die
Hütte. Nach gut anderthalb Stunden befinden wir uns auf dem grossen
Gletscher, welcher sich auf der Südwestseite des Chimborazo’s. Hier treffen
wir unsere letzten Vorbereitungungen, legen Steigeisen an und seilen das
gesamte Team an, um sicher den Gletscher zu überqueren. Zunächst besteigen
wir einen mittelmäßig steilen Eishang, klettern durch einige Eisfälle und
weiter an Eisrampen hinauf. Der weitere Weg führt uns einerseits durch
flaches Gelände, andererseits müssen wir am Seil gesichert Steilwände
erklettern und werden nun endlich den Gipfel erreichen. Dies ist der höchste
Punkt der ecuadorianischen Anden. Wir haben eine fantastische Sicht auf die
anderen sich abhebenden Vulkane, welche die östliche und westliche
Cordillera formen. Durch die uns zu Füssen liegende Wolkendecke stechen die
Spitzen der anderen Vulkanmassive Ecuadors hervor und bieten uns einen
spektakulären Anblick. Insgesamt dauert die Besteigung ca. acht bis neun
Stunden. Rückkehr zum Refugio gegen 12.00 Uhr. Mittagessen und Rückfahrt
nach Quito. Ankunft in Quito ca. 20.00 Uhr


Chimborazo Summit

 

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